
Es ist katastrophal, wie jetzt auch die EU Komission den Abbau des Klimaschutzes zunehmend vorantreibt, als könnten wir uns das leisten, weil es so gut läuft. 🙃
Herzlichen Glückwunsch an alle, die die Aufweichung des Verbrenner-Aus durch die EU-Kommission als „mehr Flexibilität“ bejubeln.
Diese Flexibilität heißt fürs Klima: höhere Emissionen und Vertagen statt Handeln. Beim verhandeln mit Lobbyinteressen scheint allerdings keine Zeit verloren zu gehen. Da werden Klimaziele blitzschnell fallengelassen. 🤯
Dabei sind wir aktuell noch lange nicht auf dem richtigen Pfad, um massiven Schaden für die Bevölkerung abzuwenden. Überschwemmungen, Hitzewellen und Wassermangel sind immer häufigere reale Bedrohungen, die Leben und auch Wirtschaften global und auch bei uns in Europa deutlich erschweren.
Trotz dieser Lage will die EU-Kommission jetzt nochmal an die Klimagesetzgebung ran und diese abschwächen, wie jetzt mit der Schwächung des Verbrenner Aus.
Klingt wie ein schlechter Witz, aber ist bittere Realität.
Am 8. Dezember haben sich das Europäischen Parlament, der Rat und die EU-Kommission übrigens auch schon auf das sogenannte „Omnibus-Paket I“ geeinigt, das zielt auf die Vereinfachung und Reduzierung des Verwaltungsaufwands bei bestehenden Nachhaltigkeits- und Klimaschutz-Berichtspflichten ab. Es passt die Schwellenwerte an und verschiebt Fristen für bestimmte Unternehmen, unter dem Deckmantel der Entbürokratisierung.
Diese Kehrtwende der EU in der Klimatransition schafft Planungsunsicherheit, statt den Weg hin zu einer klimaneutralen Industrie und Wirtschaft entschlossen voranzubringen und endlich wirksamen Klimaschutz zu erreichen.