Merz fehlt Leistungsbereitschaft: Unverschämter Reichtum wächst unversteuert

Der heute erschienene „Global Wealth Report“ der Unternehmensberatung Boston Consulting Group zeigt auf, wie sich große Vermögen auch in Deutschland im letzten Jahr rasant vergrößert haben. Die Konzentration von Vermögen verstärkt sich dadurch, dass sehr große Vermögen oberhalb von 100 Millionen Euro besonders renditestark angelegt werden können und geringer besteuert werden, als Erwerbseinkommen. Auf die entsprechenden Vermögenszuwächse entfallen maximal 30% Unternehmenssteuern, während Durchschnittsverdiener über 45% Steuern und Abgaben zahlen. 

„Friedrich Merz findet wöchentlich neue Gruppen, denen er fehlende Leistungsbereitschaft vorwerfen kann. Die Portfolios von Milliardären im Deutschland haben im letzten Jahr um mehr als 20% zugelegt. Der Vermögenszuwachs bei diesen absurd reichen Menschen, steht in keinem Verhältnis zur eigenen Leistung steht. Dabei zahlen Milliardäre auch noch deutlich weniger Steuern und Abgaben als alles anderen. Es ist fehlende Leistungsbereitschaft dieses Kanzlers das nicht zu ändern.“ sagt die Bundestagsabgeordnete Karo Otte, die für die Grünen im Finanzausschuss sitzt.

„Durchschnittsverdiener zahlen fast die Hälfte ihres Gehalts an Steuern und Abgaben. Sie finanzieren damit unsere Rente, unser Gesundheitssystem, unsere Kitas und Schulen. Wer letztes Jahr in Deutschland als Milliardär 5 Milliarden hatte, hat jetzt 6 Milliarden. Große Vermögen wachsen krass und Milliardäre zahlen dann maximal 30% Steuern. Das ist ungerecht.“, so Karo Otte weiter.